Stand: 29.01.2025 08:14 Uhr
Im Rahmen eines ungewöhnlichen Programms zur Verkleinerung des Regierungsapparats hat die Trump-Regierung rund zwei Millionen Bundesangestellten großzügige Abfindungen angeboten, wenn sie freiwillig kündigen. Die Ankündigung wurde per E-Mail an die Beschäftigten in verschiedenen Ministerien und Behörden verschickt und erinnert an ähnliche Angebote, die Elon Musk nach der Übernahme von Twitter an seine Mitarbeiter richtete.
Abfindung und Gehalt bis September
Die Mitarbeiter, die sich entscheiden, auf das Angebot einzugehen und bis zum 6. Februar zu kündigen, erhalten bis zum September weiterhin ihr volles Gehalt. In der E-Mail wird darauf hingewiesen, dass diejenigen, die sich nicht zur Kündigung entschließen, möglicherweise ihre Position verlieren könnten, jedoch „mit Würde behandelt“ werden. Die Offerte ist jedoch nicht für alle Behörden gültig, insbesondere nicht für das Verteidigungsministerium, die Post oder Behörden, die mit Abschiebungen oder der nationalen Sicherheit befasst sind.
Ziel: Effizienzsteigerung und Bürokratieabbau
Trumps Sprecherin Caroline Leavitt erklärte, dass diejenigen, die nicht zur Arbeit kommen und nicht zur Vision der Regierung beitragen wollen, sich eine andere Beschäftigung suchen könnten. Die Regierung werde ihnen im Gegenzug eine großzügige Abfindung von acht Monaten anbieten. Das Angebot stellt eine Fortsetzung von Trumps Wahlkampfversprechen dar, den Regierungsapparat effizienter zu gestalten und Bürokratie abzubauen.
Vergleich mit Elon Musk
Das Vorgehen erinnert stark an die Praxis von Elon Musk, als er nach der Übernahme von Twitter seine Angestellten aufforderte, sich entweder aktiv für den neuen Kurs des Unternehmens zu entscheiden oder zu kündigen. In diesem Fall mussten die Twitter-Mitarbeiter jedoch aktiv bestätigen, dass sie für Musk arbeiten wollten. Im Gegensatz dazu reicht bei den US-Bundesangestellten eine Antwort auf die E-Mail aus, um sich für den freiwilligen Austritt zu entscheiden.




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