Zwei Unternehmen, die mit Robert Plant verbunden sind, haben in ihren Finanzberichten eine Gesamtzahlung von rund 7 Millionen Pfund (etwa 8,8 Millionen Dollar) an Tantiemen und Dividenden an den ehemaligen Led-Zeppelin-Frontmann offenbart.

Diese Zahlungen, die das Geschäftsjahr bis zum 31. März 2024 betreffen, wurden in den öffentlichen Einträgen der Companies House bekannt. Laut den Dokumenten gründete der in West Brom geborene Plant das ältere der beiden Unternehmen, Trolcharm Limited, bereits 1981. Dies geschah kurz vor der Veröffentlichung von Plants erstem Soloalbum Pictures at Eleven nach der Auflösung von Led Zeppelin im Jahr 1980. Im Jahr 1997 gründete er zudem das zweite Unternehmen, Sons of Einion Limited.

Einion ist hauptsächlich in den Bereichen „Tonaufnahme und Musikverlag“ tätig, während Trolcharm sich auf die „darstellenden Künste“ konzentriert. Beide Unternehmen sind mehrheitlich im Besitz von Plant, der in beiden als Direktor tätig ist, zusammen mit Mitgliedern seiner Familie.

Beide Unternehmen zahlten Plant die bereits erwähnte Summe von rund 8,8 Millionen Dollar für das Jahr 2024: 3 Millionen Pfund (ca. 3,75 Millionen Dollar) von Trolcharm und 4 Millionen Pfund (ca. 5 Millionen Dollar) von Einion. Interessanterweise gab es für das Jahr 2023 keine ähnlichen Zahlungen.

Unklar bleibt, aus welchem Zeitraum genau die Dividenden stammen. Nichtsdestotrotz gibt diese Summe einen wichtigen Einblick in Plants finanzielle Lage und in die jüngsten Entwicklungen rund um Led Zeppelin.

Ein wichtiger Kontext ist die mit Spannung erwartete Dokumentation Becoming Led Zeppelin, die nach jahrelanger Bearbeitung im Februar 2025 in die Kinos kommt. Diese Veröffentlichung könnte sowohl die treuen Fans als auch neue Anhänger ansprechen und dazu beitragen, die anhaltende Popularität der Band weiter zu fördern.

Zudem ist dieser Betrag von Bedeutung im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Teils des Zeppelin-Katalogs, der 2023 durch Helen Grant, die Tochter des legendären Managers Peter Grant, abgewickelt wurde. Der Verkauf betraf jedoch nicht den Musikverlag, sondern nur die Masterrechte. Ein möglicher Käufer des 10%-Anteils wurde bislang nicht bekannt gegeben, aber eine Schätzung bezifferte den Wert auf rund 10,6 Millionen Dollar.