Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr, als der Bus nach dem Kreuz Uckermark von einer Windböe erfasst und in die Abfahrt zum Rastplatz Randowbruch-Süd gedrückt wurde. Die Fahrerin versuchte, die Situation zu retten, jedoch geriet das Fahrzeug mit der linken Seite auf eine beginnende Leitplanke, wodurch der Bus an den Abhang angehoben und schließlich auf die Seite kippte.
Zwei Personen, eine 29-jährige Frau und ein 48-jähriger Mann, kamen bei dem Unglück ums Leben. Sie wurden in den Medien als eine vermutlich aus Osteuropa stammende Frau und ein Deutscher identifiziert. Weitere vier Personen wurden schwer verletzt, sieben weitere erlitten leichte Verletzungen. Der Bus beförderte insgesamt 14 Personen, einschließlich der Fahrerin.
Rettungskräfte, darunter mehr als 80 Feuerwehrleute aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, waren schnell vor Ort, um die Verletzten zu versorgen. Ein Zelt wurde als Verletztensammelstelle eingerichtet, da viele Menschen behandelt werden mussten. Zudem wurde ein „Massenanfall von Verletzten“ ausgerufen, um die Situation effizient zu bewältigen.
Die Polizei geht von einem witterungsbedingten Unfall aus, und ein Sachverständigen-Team, unter anderem von der Dekra, wurde mit der Untersuchung des Unfalls beauftragt, um die genaue Ursache zu klären. Der Flixbus wurde von der Polizei sichergestellt.
Der Unfall auf der A11 erinnert an das schwere Busunglück im März auf der A9, bei dem vier Menschen starben und 30 weitere verletzt wurden. Flixbus äußerte sich betroffen und erklärte, dass man eng mit den Behörden zusammenarbeite, um die Ursachen des aktuellen Unfalls schnell aufzuklären.





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